samedi 9 janvier 2016

Cologne : 31 suspects (dont 18 demandeurs d'asile), et aucun Turc parmi eux

"Hélène Kohl ‏@helkohl 23 h

Suspects à Cologne : 9 Algeriens, 8 Marocains, 5 Iraniens 4 Syriens, 2 Allemands, 1 Irakien 1 Serbe 1 Américain. 18 sont demandeurs d'asile."

Source : https://twitter.com/helkohl/status/685439579994849280

C'est une information de source policière qui a été relayée par la presse allemande :

"Die Bundespolizei hat ihrerseits in der Silvesternacht am Hauptbahnhof nach bisherigem Stand 32 Straftaten festgestellt - mit 31 namentlich bekannten Tatverdächtigen. Das teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums unter Berufung auf einen vorläufigen Bericht der Bundespolizei mit. Er betonte, es handele sich lediglich um Fälle, die in den Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei fielen - also auf dem Bahnhofsgelände und bis zu einer Entfernung von 30 Metern auf dem Vorplatz.

Unter den Tatverdächtigen seien auch Asylbewerber. Bei diesen Delikten handele es sich aber überwiegend um Körperverletzungen und Diebstähle. Sexualdelikte seien bisher nicht mit den Asylbewerbern in Verbindung gebracht worden.

Zwar seien wegen Sexualdelikten drei Strafanzeigen bei der Bundespolizei eingegangen, sagte der Sprecher weiter. Tatverdächtige seien in diesen Fällen aber nicht ermittelt worden.

Unter den 31 bekannten Verdächtigen der übrigen Delikte seien neun algerische, acht marokkanische, fünf iranische, vier syrische, ein irakischer, ein serbischer, ein US-amerikanischer und zwei deutsche Staatsangehörige. 18 von ihnen seien Asylbewerber."


Source : http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koelner-polizei-nimmt-nach-uebergriffen-zwei-verdaechtige-fest-a-1071100.html

Des analyses ont rattaché cette vague d'agressions à une dégradation du climat humain dans les villes allemandes, qui aurait des racines un peu plus profondes que la crise des migrants de l'automne dernier.

Ainsi, le Spiegel a rapporté le témoignage éloquent d'un travailleur social (d'origine turque) de Berlin :

"Ercan Yasaroglu, a social worker from Berlin, was appalled when he heard about the attacks in Cologne. He was furious and dismayed, but he wasn't surprised. "What happened in Cologne has been happening here in Berlin for a year, but on a smaller scale," he says.

Yasaroglu works in the Kreuzberg district of Berlin. In recent months, he has seen how, time and again, women are verbally harassed, then groped, then robbed. "This is not some sudden loss of inhibition, but calculated action by criminals." Thieves intentionally distract women with sexual assaults, he says, and many of those responsible are from countries in North Africa. Some of them have had their applications for asylum rejected, leaving them with a "tolerated" immigration status and a miserable life.

From his office at Kottbusser Tor in the heart of Kreuzberg, Yasaroglu gazes out at snowy streets. He has lived here since fleeing Turkey 30 years ago. To him, Kreuzberg seemed like a German melting pot of sorts, a place where people from around the world can live together more or less peacefully. But the atmosphere has changed in the last year or two. It's gotten rougher, more hostile.

A dozen gangs, roughly 10 to 15 people in size, have divided the neighborhood up amongst themselves and are increasingly terrorizing residents and tourists. The number of registered drug-related crimes has increased by 90 percent in the last year, the number of pickpocket thefts by 30 percent. Numerous business owners in the area complained in a letter to the city government of the new level of aggressiveness at Kottbusser Tor. The square is dominated by criminals.

What's the best way to deal with such problems? A year ago, Yasaroglu wrote a letter to Berlin politicians requesting they make integration work a higher priority. But he also asked for a greater police presence in Kreuzberg. "If we can't -- or don't want to -- integrate these people, then we need to at least monitor them.""


Source : http://www.spiegel.de/international/germany/cologne-attacks-trigger-raw-debate-on-immigration-in-germany-a-1071175.html

La Frankfurter Allgemeine Zeitung a rappelé les violences perpétrées par des clans criminels kurdes en provenance du Liban et de Turquie :

"Verfehlte Integrationspolitik

Solche erschreckende Kriminalität von Großfamilien gibt es nicht nur in Duisburg und anderen Städten Nordrhein-Westfalens, sondern auch in Berlin und Niedersachsen. Oft handelt es sich um libanesisch-kurdische Clans, die im Rotlichtmilieu, im Drogenhandel oder im Glücksspiel-Geschäft mitmischen. So klagte etwa der frühere Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln Heinz Buschkowsky im vergangenen Sommer, arabische Großclans würden ihre „eigenen Regeln“ in Berlin notfalls mit Waffengewalt durchsetzen.

In Lüneburg ging ein Konflikt zweier Großfamilien vor einer Klinik im September 2014 blutig aus: Die verfeindeten Clans libanesisch-kurdischer und türkisch-kurdischer Herkunft gingen aufeinander los, Schüsse fielen. Acht Menschen wurden verletzt. Drei Angeklagte sitzen in Haft.

Solche Schwierigkeiten mit kriminellen Familienclans sind nach Ansicht des Islamwissenschaftlers Mathias Rohe auch auf eine falsche Einwanderungspolitik zurückzuführen. Weil man davon ausging, die Gastarbeiter würden ohnehin nicht langfristig in Deutschland bleiben, habe man gar nicht erst versucht, sie schnell zu integrieren. Viele kurdische oder libanesische Einwanderer hätten keinen Zugang zu Arbeit und Bildung und damit zur deutschen Gesellschaft gefunden, sagte Rohe der Deutschen Presse-Agentur. Weil ihre Asylgesuche oft abgelehnt wurden, waren sie bloß geduldet und durften nicht arbeiten. „Die Menschen suchten stattdessen im Familiären Halt, und so wurden bekannte Clan-Strukturen mit uralten Mechanismen wieder aufgebaut.“ Auf dieser Grundlage basiere organisierte Kriminalität vielerorts noch heute."


Source : http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gibt-es-rechtsfreie-raeume-in-deutschland-14000167.html

Article récent du Ostthüringer Zeitung sur le problème posé par ces clans : http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Kurdisch-libanesische-Clans-in-Deutschland-Wenn-die-Familie-ueber-dem-Gesetz-st-1527583252

Voir également : Sur les troubles de Cologne

Agressions à Cologne : "Pas du tout des personnes d'origine turque"